22. September 2016

Juhuuuuuu Herbstbeginn! Endlich kommen jene Jahreszeiten, die dem Blogschreiber behagen.... er kann mit der sommerlichen Hitze nichts anfangen. Wenn es so richtig kalt ist (wann war das eigentlich das letzte Mal?) dann passt es genau.

Aber ich will euch nicht mit persönlichen Vorlieben langweilen, noch dazu, wenn sie völlig konträr zur allgemeinen Meinung sind - sagt einmal jemanden gerade ins Gesicht, dass man minus 10 Grad lieber hat, als plus 30 Grad. Die Blicke sind immer wieder erheiternd. Schlimm ist es allerdings, jemanden DAS zu erklären.....

Egal....

Was geht an der Zeichenfront ab? Allerhand.....

Als erstes möchte ich euch ein paar Ergebnisse der GELI Rekonstruktionen präsentieren. Als da wären - Hawker Hunter, Hawker Hurricane, FW 190, F-105 Thunderchief und die schon mehrfach erwähnte SR-71 Blackbird.



Weitere, bereits fertige Modelle sind die Me 110, Westland Widgeon, und die V-1. Die Vickers Viscount ist noch in Arbeit.

Wie ihr seht, hab ich die Farben zum Teil drastisch geändert. Wie schon beim ersten Block, haben wir uns entschlossen, auch hier alles ein wenig realistischer zu gestalten. Wenn man mehrere gebaute originale GELI Modelle nebeneinander stellt und betrachtet, dann fällt einem sofort auf, dass die Meisten davon farblich gleich oder zumindest sehr ähnlich sind. Herr Wittrich hat auf eine realistische Farbgebung nicht wirklich geachtet - schade eigentlich. Aber vielleicht hat auch das den eigentümlichen Reiz der alten Modelle ausgemacht. Ich muss gestehen, dass ich mich nie so dafür begeistern konnte. Speziell die Flugzeuge aus dem 2. Weltkrieg waren doch recht eigentümlich. Bei den silbernen Modellen war es aber ok.

Auf jeden Fall schaut jetzt alles ein wenig - sagen wir mal "frischer" aus. Ich hoffe natürlich, dass euch die neuen Farbkleider gefallen......

Zur Baustelle "Eurofighter/Typhoon" gibt auch jede Menge Neuigkeiten zu vermelden. Den österreichischen Vertreter hab ich ja schon vorgestellt und ja, dieser Satz beinhaltet auch ein "noch etwas kommt da jetz" :-)

Genau. Das is aber eine etwas längere Geschichte....

Im Frühjahr, als ich fleißig am konstruieren war und nach Fotos gesucht habe, wurde ich auf einen Eurofighter/Typhoon der Deutschen Luftwaffe aufmerksam. Eigentlich ist aufmerksam zu schwach formuliert - das Ding ist mir mitten ins Gesicht geflogen.

Wie viele wissen, gibt es jedes Jahr ein Tigermeet. Da treffen sich jede Menge Flugzeuge aus verschiedenen Ländern, die einen Tiger in ihrem Staffelabzeichen haben. Dargestellt wird das immer mit aufwändigsten Sonderlackierungen. Die Niederlande und Belgien waren in dieser Hinsicht jedes Jahr die Stars und haben sich gegenseitig übertrumpft. Nach und nach wurden auch die anderen Flugzeuge prächtigst "verziehrt". Ihr braucht nur im weltweiten Netz nach Tigermeet suchen - das Ergebnis ist zum Teil atemberaubend!

2014 fand dieses Treffen in Jagel (Deutschland) statt und mit dabei war damals auch das taktische Luftwaffengeschader 74 aus Neuburg an der Donau (Deutschland) mit ihren Eurofighter/Typhoon. Deren Anstrich muss damals wohl allen den Atem geraubt haben, denn in der Wertung für den besten Anstrich haben die Jungs souverän gewonnen. Was ist jetz so besonders daran?

Der Eurofighter/Typhoon war völlig bronzefarben lackiert. An und für sich schon äußerst eindrucksvoll. Zusammen mit den obligaten scharzen Tigerstreifen war das Erscheinungsbild gewaltig. Als Draufgabe wurden jeweils an der Oberseite der Vorflügel und Tragflächen und am Leitwerk Kratzer darübergelegt. Zusätzlich schaute einem durch die Kratzer auf den Tragflächen der Tiger mit grimmigen Blick an.

Und genau dieser Anstrich hatte es mir angetan. Den mussste ich einfach zu Papier bzw. Karton bringen. Aber - und das war der Knackpunkt, die Rechte an diesem Anstrich lagen beim Designer.

So mir nix dir nix konnte ich den nicht machen - außer für mich zuhause. Eine kommerzielle Verwertung bedarf einer Genehmigung. Also flott eine E-Mail an die vermeintlich zuständige Stelle geschreiben und dann begann das große Daumendrücken.

Als ich schon nicht mehr mit einer Antwort gerechnet habe, kam eine freundliche Bitte, dass ich mich direkt bei der Staffel erkundigen sollte, denn anscheinend liegen die Rechte bei denen. Hey, das is ja schon was, dachte ich mir. Super. Wieder flott eine E-Mail geschrieben, die eh schon abgedrückten Daumen wieder gedrückt und gedrückt und gedrückt...... das wars dann. Keine Antwort. Schade, dass war dann wohl nix. Egal.. kann man nix machen.

Dann kam die Airpower in Zeltweg und gleich am ersten Tag kam Freude auf - eyyyy die Jungs vom 74er sind mit ihren Cybertiger da. Wow.... endgeile Kiste.... aber, genau, das sind doch eh die mit dem Bronzetiger....

OK, die muss ich anquatschen. Gedacht, getan, rüber zu denen, Tag, ich bin der und der

Ach du bist das mit den Kartonmodellen!!!!!!!
Ähhh wie jetzt, ihr wisst wer ich bin?
Ja eh, du hast uns doch angeschrieben, hast du unsere Antwort nicht erhalten?
Nein, ach du meine Güte... die is wohl im Datennirvana gelandet.
Weißt was, schreib uns nächste Woche nochmal und dann schaun wir was geht......

Das hab ich dann gemacht und ein paar Tage später kam die Antwort - positiv, ich darf das Ding machen....

Meine Freude darüber könnt ihr euch vorstellen und was bis jetzt daraus geworden ist, schaut so aus:



Das Orange muss ich noch entsprechend abgleichen, denn Bronze schaut ein wenig anders aus :-) Aber ansonsten gefällt mir alles schon seeeehr gut.

Zusammen mit dem österreichischen Vertreter (der leider jetzt nicht mehr soooo beeindruckend ausschaut) sollen diese zwei Modelle zur GoMo 2017 erscheinen. Wenn es dann auch noch frische GELI Modelle gibt (das is noch nicht ganz klar) dann dürfte das eine recht gelungene Veranstaltung werden.

hmmmmm, da fällt mir ein, hab ich nicht letzes Jahr das anscheinend schönste Modell rausgebracht (MB-339 der Frecce Tricolori und Al Fursan)? Mir war, dass ich das behauptet hätte....


6. September 2016

Die mit großer Erwartung herbeigesehnte Flugshow in Zeltweg - seit dem Einstieg des Zuckerwasserfabrikanten Airpower genannt - ist vorbei. Die Erwartungen waren hmmm irgendwie .. keine Ahnung wie. Das Programm war bekannt, als Neuheit für mich gab es nur die Dassault Rafale - die jedoch eine eindrucksvolle Performance ablieferte! Als Gegner in der Luft wünscht man sich dieses Gerät nicht.

Ansonsten gab es die erwarteten 300.000 Besucher. Man mag darüber diskutieren, ob freier Eintritt eine gute Lösung ist. Öffentlich bzw. in sozialen Medien (die vom Verhalten der Mitglieder eher asoziale Medien sind)  sollte man seine Meinung darüber nicht sagen - eine umgehende Steinigung ist die Folge. Und man mag darüber diskutieren, ob die "größte Airshow Europas" von den Teilnehmern oder von den Zuschauermassen abhängt.

Wie dem auch sei - es ist ein kirchtagsartiger Massenauflauf, der .. naja ... ich lass es einfach....

Die dargebotenen Flugprogramme - speziell der aktuell im Einsatz befindlichen Jets (Rafale, F-16, F-18, Eurofighter, Gripen, MiG 29) war hervorragend. Ebenso das Wiedersehen und vor allem Wiederhören des Saab Draken und Saab Viggen.

Das österreichische Bundesheer zeigte wieder das - leider schon bekannte - Luftlandemanöver und das Abfangen eines in den Luftraum eindringenden Flugzeuges. Zwei Programmpunkte, die zwar eindrucksvoll zeigen, was "geht", aber beim vierten oder fünften Mal schon ein wenig abgestumpft wirken. Für jene Besucher, die es noch nicht kannten natürlich etwas Neues. Keine Frage.

Ebenso schon oft gesehen - die Flugzeuge des Getränkeherstellers.

Die eingeladenen Kunstflugstaffeln hatten ihre sichtliche Freude - hörbar gemacht durch die begeisternden Sprecher der jeweiligen Staffeln.

Etwas enttäuschend war für mich das Static Display. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass heuer weniger Flugzeuge gezeigt wurden.

Ein wirkliches Highlight war für mich der mehrfache Überflug eines Airbus A-400. Dieser Transporter der allerneuersten Generation bewies eindrucksvoll seine Flugeigenschaften (wenn auch nur unbeladen). Mit Zuladung sind solche Manöver natürlich nicht möglich.

Im Großen und Ganzen eine gelungene Veranstaltung - wenn auch, wie am Anfang erwähnt - hoffnungslos überfüllt und, wie viele Zuschauer, leider auch ordentlich abgefüllt. Offensichtlich verwechseln viele eine Airshow mit einem Zeltfest.



28. August 2016

yoooo liebe Blogleser - ein paar Tage sind es noch bis zur Airpower 2016 in Zeltweg. Ich freu mich schon sehr darauf, wieder etliche Fluggeräte am Boden und natürlich in der Luft zu sehen.

In einem früheren Beitrag hab ich ja schon über meine "Erlebnisse" bei Airshows berichtet und in all den Jahren hab ich einige Fluggeräte gesehen. Deshalb bietet die heurige Airpower jetzt nicht wirklich was Neues...

äähm, Juuunge, schau einmal was da im Programm angekündigt ist!

Dassault Rafale (wenn man es im breitesten kärntnerischen Dialekt ausspricht, klingt das etwas verniedlichend - ähnlich wie Hefale, Schalale usw :-) ) Aber verwenden wir lieber die elegante französische Aussprache Rafale! Klingt ja gleich besser. oder?

So, und was hat es damit auf sich?

Ich hab die noch nie gesehen. Ehrlich! Und in Zeltweg is sie dabei. Wenn man sich HIER das Programm anschaut, dann kann man ungefähr erahnen, WAS da auf einem zukommt!

Da freu ich mich ganz besonders darauf. Natürlich auch auf die französischen Kollegen der Patrouille de France (die sind ja ein bisl meine große Liebe)

hehehe, was ist denn? Nicht schlagen ..... ja, liebe Frecce Tricolori, ihr seid eine gaaaanz andere Klasse und habt einen Sonderstatus!

Genug gelabert. Ich freu mich, und noch mehr freuen würde ich mich, wenn ein paar Leute, die meinen Blog lesen und die ich nicht kenne, zu unseren IPMS Modellbaustand kommen um das eine oder andere zu quatschen. Ich bin zu folgenden Zeiten GARANTIERT am Stand:

Freitag: 9- 11 Uhr
Samstag: 9 -11 Uhr, 17 - 19 Uhr

Zwischendrin werde ich wohl auch öfters vorbeischaun. Falls es ganz dringende oder wichtige Sachen gibt und ich nicht dort bin, einfach einen Kollegen fragen, der mich dann anfunkt.

Yo und die zwei Geräte bring ich mit (ok, is nicht viel, aber der Transport im Zug ist ein wenig mühsam....



Unschwer als Eurofighter/Typhoon (Eigenkonstrution) und Saab 105Ö (GELI Modell) zu erkennen.

16. August 2016

Liebe GELI Freunde, Kartonverbieger und alle anderen auch... mich gibt es noch.

Irgendwie schaffe ich es, recht wenig zu berichten - dabei gibt es jede Menge Neues. Naja so viel ist es auch wieder nicht. Der zweite Probebau des Eurofighter/Typhoon ist voll im Gange und mit der Fertigstellung dürfte in den nächsten 2 Wochen, auf jeden Fall rechtzeitig zur Airpower 16, zu rechnen sein. Leider erweist sich dieses grandiose Fluggerät im Modell als das, was es auch im Original ist - technisch jenseits von allem.

In einem früheren Post hab ich zwar von Schwierigkeiten berichtet, aber auch von leichten Sachen. Naja....

Eifrige Blogleser werden ja meine Modelle zumindest aus den Beschreibungen kennen. War der Lansen noch seeeeeehr einfach "gestrickt", wurden die Modelle im Laufe der Zeit (Himmel das sind auch schon 9 Jahre) immer komplizierter und aufwändiger. Bei jedem neuen Modell hab ich bemerkt, dass ich mich auf eine Grenze zubewege. Mit der F-100 und der MB-339 bin ich da schon am Grenzbalken gestanden.

Beim Eurofighter/Typhoon hab ich aber eindeutig einen Schritt weiter gemacht. Schon während der Konstruktionsphase war da zeitweise ein Punkt erreicht, wo ich einfach nicht mehr weiter gekommen bin. Was dann unweigerlich einen Stillstand und fast Abbruch bewirkt hat.

Beim ersten Probebau gab es Momente, wo ich ebenfalls an eine Aufgabe gedacht habe. Wäre aber schade gewesen. Deshalb - durchbeißen. Der gerade laufende zweite Probebau - das Gleiche. Manche Bauteile sind gerade noch machbar - wohingegen sich andere Teile fast wie von selbst an die richtige Stelle kleben. Ein fürchterliches Durcheinander.

Ganz schlimm wird es bei Teilen, die nicht so richtig "durchkonstruiert" sind, sondern nur irgendwie 08/15 zusammengedengelt sind (ja auch das gibt es). Leider gibt es beim Eurofighter/Typhoon ein paar solcher "Problemzonen". Irgendwie komme ich da auf keinen grünen Zweig, andererseits funktionieren diese Teile ganz gut.

Irgendwie passt aber trotzdem alles zusammen. Zwar nicht ganz so perfekt wie bei meinen letzten Modellen, aber gerade noch so, dass es halbwegs nach was ausschaut.

Das Ganze klingt jetzt nach einem fürchterlichen Chaos. Warum ich gerade bei diesem Modell solche Schwierigkeiten habe, weiß ich nicht. Vielleicht ist es der - leider - gestiegene Anspruch, oder die allgemeine Entwicklung die man durchmacht. Ich weiß es nicht.

Naja, auf der Airpower könnt ihr euch den Eurofighter/Typhoon jedenfalls anschauen und vielleicht gibt es den einen oder anderen Hinweis von euch, wie man was eventuell besser oder einfacher lösen kann.

Etwas erfreulicher ist hingegen, dass auf dem Stand der IPMS (neben meinen eigenen Modellen) auch jede Menge GELI Bögen erhältlich sein werden. Hauptsächlich jene Typen, die entweder auch auf der Airpower zu sehen oder in Österreich fliegen bzw. geflogen sind. Als da wären - die Saab 105, Saab Safir, T-6, Yak-11, Zlin 526, Fouga Magister, Saab Draken. Zusätzlich gibt es noch die Me-109, Spitfire, F-16 und die Alpha Jets.

Auf Wunsch gibt es natürlich wieder signierte Bögen. Einfach den - mittlerweile - bärtigen Blogschreiber anquatschen. Falls ich gerade nicht am Stand bin (wir haben so eine Art Schichtbetrieb) einfach jemanden fragen, der mich verständigt und dann komm ich so schnell es geht vorbei.

Ich freu mich jedenfalls schon auf die Flugshow und auf euch - hoffentlich passt das Wetter!!!!

Die Restaurierung der GELI Bögen werde ich nach der Airpower wieder weitermachen. Da gab es leider ein paar ganz unerfreuliche "Gschichten". Ich hab nämlich die Scans der SR-71 so richtig versaut. Nein, nein, die Zeichnungen sind in Ordnung. Nur beim Einscannen der Blätter ist mir ein ziemlich übler Fehler unterlaufen, den ich GOTTSEIDANK rechtzeitig bemerkt habe. Die Blätter wurden verzerrt gescannt. Warum das passiert ist, weiß ich nicht - jedenfalls war alles, was ich bisher bei der SR-71 gemacht habe, für den berühmten Rundordner.

Gleichzeitig hab ich bei den vorletzten beiden Rumpfteilen ein Detail entdeckt, der mir zwar beim ersten Probebaus etwas komisch vorgekommen ist, das ich aber nicht als Fehler erkannt habe.

Der Rumpf hatte laut Wittrichscher Konstruktion eine Stufe drin, die es am Original nicht gab. Ja, ok, soll so sein. Aber irgendwie ist mir die Sache dann doch seltsam vorgekommen und nach dem Betrachten von Fotos war klar - die muss weg. Deshalb musste ich 4 Teile ausbessern und teilweise neu zeichnen. Was bei einer digitalen Konstruktion keine große Sache wäre, ist bei handgezeichneten Blättern doch recht mühsam. Da darf radiert und gekratzt werden, dass die es eine wahre Freude ist.

Aber das wird schon und wie gesagt - nach der Airpower gehts weiter. Dann hoffentlich wieder mit öfter erscheinenden Blogbeiträgen und ergänzenden Fotos.....

21. Juli 2016

Grüß euch!

Wahrscheinlich verkünde ich nix neues, wenn ich sage, dass heuer wieder die Airpower in Zeltweg stattfindet. Diesmal auf einem späten Termin - 2. + 3. September 2016. Die vorläufige Liste der auftretenden Fluggeräte beinhaltet ein paar echte Leckerbissen - Saab Tonne, Draken, Viggen, Gripen, Spitfire, Hurricane, Me-109, Me-262..... Rafalle, Mig-29!!!!, Vampire, Fouga Magister... alle auch in der Luft zu sehen... da dürfte es ordentlich scheppern im Gebälk! Und natürlich jede Menge Kunstflugstaffeln! Aber leider keine Red Arrows und Patrouille de Suisse :-(

IPMS Österreich darf heuer wieder die Sparte Modellbau auf dieser Flugshow präsentieren. Der Standplatz ist wie schon 2013 und 2011 an der Nordseite des Hangar 8 in dem das Militärluftfahrtmuseum untergebracht ist.

Meinereiner ist da ebenfalls mit von der Partie und wird für kartonbautechnische Fragen der - hoffentlich - in Massen erscheinenden Interessenten und -innen zur Verfügung stehen. Und als kleinen Appetithappen auf Bevorstehendes bring ich den Eurofighter mit, der dann bestaunt werden darf. Bitte viele Aaaahhhhhhs und Oooooohhhhs!

Vielleicht schaut der eine oder andere von euch vorbei!

walter

11. Juli 2016

Jaaaa, es gibt Neuigkeiten von der Zeichenfront....

Das ich quasi ein neues Zeichengerät mein Eigen nenne, dürfte schon bekannt sein und was liegt näher, das Ding auch zu verwenden. Ok, die mit Autocad gezeichneten Vorlagen der SR-71 klassisch aufgeklebt, Transparentpapier darüber, Tuschestift angestartet und 1,5 Stunden später erblickt ein neuer Teilebogen das Licht der kartonalen Bastelwelt.

WAS? 1,5 Stunden für so ein mikriges Blatt? Ja. Denn einerseits ist der Blogschreiber und Rekonstrukteur nicht mehr so flott wie vor 30 Jahren und andererseits soll es ja auch nach was ausschaun. Irgendwelchen Murks abliefern ist naja.... eh wissen. Und je genauer ich zeichne, desto weniger muss ich beim anschließenden einfärbeln ausbessern. Ja, richtig. Erst in der Vergrößerung am großen Bildschirm sieht man, wie ungenau es eigentlich noch ist.

Auf jeden Fall sind die Teilebögen der "Blackbird" fertig. Jetzt fehlen noch die Spantenbögen - 2 an der Zahl und die Bauanleitung. Das gibt es noch jede Menge Arbeit.

Aber mit gefällts!



Fertig hingegen sind die Titelblätter des zweiten Blocks. Da ist eigentlich nur jeweils die Nummer, das Foto und die Bauanleitung zu ergänzen. Alles andere bleibt ja gleich. Eher Fließbandarbeit.

Auf der anderen Baustelle - Eurofighter - wird ebenfalls tüchtig gewerkelt. Da bin ich gerade dabei, die Teile mit den Wartungshinweisen zu versehen, jede Menge grafisches Zeug raufzupinseln und alles so herzurichten, dass es auch wie ein richtiger Typhoon der Österreichischen Luftstreitkräfte aussieht. Und wie immer sind die kleinen Details das Schwierigste. Denn es gibt wohl jede Menge Fotos, aber selten welche, auf denen man das sieht, was man braucht.

Also liebe Fotografen - denkt bitte an den Blogschreiber und fotografiert auch all das Zeug, dass man sonst kaum zu Gesicht bekommt!


30. Juni 2016

Yo, die erste Hälfte von 2016 ist vorbei und ich hätte mir vieles, das bisher auf diesem Planeten geschehen ist, nicht gedacht. Politisch wie Gesellschaftlich ist da irgendwie zur Zeit der Teufel los. Viel mehr mag ich dazu nicht sagen - ihr erlebt es ohnehin täglich…

Was geht bei mir so ab? Vieles. Zu aller erst - der Herr Konstrukteur und Blogschreiber hat sich ein neues Zeichengerät angeschafft. Das bisherige Werkzeug - eine A3 Zeichenplatte ist durchaus praktisch, aber irgendwie hat doch nicht so das Gelbe vom Ei. Deshalb ist gestern dieses Gerät eingetrudelt. Ein recht anständiger Zeichentisch. Das von mir verwendete A3 Format hat da lockerst Platz (A2 ebenso) und die Zeichenplatte kann man kippen und in der Höhe verstellen (wenn auch etwas mühsam). Bin schon gespannt, wie es sich da arbeiten lässt.



Bis es aber soweit ist, wird an einem anderen Projekt herumgeschraubt. In vorigen Beiträgen hab ich ja schon vom Eurofighter Typhoon berichtet und jetzt ist es endlich soweit - der erste Probebau steht an. Immer eine spannende Sache - passt alles, was muss geändert werden, wie schaut das Modell im Gesamten aus usw.

Der Typhoon geht von Beginn an gleich in die Vollen. Nach dem ersten Rumpfteil folgt in der Baureihenfolge der Lufteinlass und das is wieder ein ganz harter Brocken. Die ursprüngliche Version hab ich nach einem kurzen Überlegen  - kann man das auf die Kartongemeinde los lassen oder nicht -  gleich in die Tonne getreten. Es war einfach zu kompliziert. Ok, die neue Version ist da nicht gar so viel anders, aber die ganz schlimmen Sachen hab ich vereinfacht. Allerdings fehlen noch ein paar Hilfsteile - ohne die wird das eher eine windschiefe Angelegenheit.

Hat man aber diese Hürde übersprungen bzw. gebaut, geht’s recht gemütlich weiter. Cockpit, restlicher Rumpf, Triebwerke und das Leitwerk sollten für den geübten Kartonisten kein Problem darstellen.




Wie man auf den Fotos sehen kann, fehlen noch sämtliche Markierungen und das Cockpit ist ebenfalls noch recht „einfärbig“. Das sind aber Sachen, die für den Probebau nicht so wichtig sind.

Grafisch kommen sowieso noch viele Details dazu. Lüftungsgitter, Hinweise, die Fahrwerkschächte sollten auch noch detaillierter werden usw.

Da is noch jede Menge zu tun. Aber im Großen und Ganzen schaut der Typhoon schon recht ansprechend aus.